Immer die Preis vergleichen
Ein Preisvergleich auch im Mobilfunkbereich lohnt sich immer. Viele Internetprovider haben unterschiedliche Angebote, die für die individuelle Nutzung besonders geeignet sind. Vor allem sollte man Preise vergleichen, wenn es darum geht langfristige Verträge abzuschließen. Hier steht in erster Reihe der UMTS beziehungsweise HSDPA Vertrag. Denn hier findet man sich immerhin 24 Monate an einen Provider. Auch wenn die Hardware Dreingabe besonders attraktiv ist, sollte man sich überlegen ob man einen so landläufigen Vertrag benötigt. Read more
HSDPA anstatt DSL
Das DSL Business muss im Moment ohne jede Entwicklung auskommen. Der Umsatzanstieg bleibt hinter den Planungen der Netzbetreiber zurück. Bei Kabel BW sieht es, aufgrund des 100Mbit Offerte, optimaler aus. Hier können aktuell mehr Neukunden akquiriert werden. Viele stellen sich die Frage, aus welchem Grund das so ist. Wird nun kein DSL mehr gebraucht oder haben bereits alle Nutzer über eine Leitung? Ist möglicherweise jeder Nutzer von DSL mit der momentanen Anbindung so glücklich, das keine Änderung in Frage kommt?
Mitverantwortlich für die stockenden Anzahl der Kunden ist sicherlich die Marktsättigung, welche in Deutschland vorherrscht. Wer die Voraussetzung eines DSL Anschlusses besitzt, ist aktuell angeschlossen. Auch sind die Preisunterschiede der einzelnen Anbieter so gering geworden, das sich ein Providerwechsel kaum lohnend ist. Auch scheint die Evolution von Breitband Internet in Punkto Speed auf der Stelle zu treten. Das schnellste Breitband Internet Paket von T-Home hat zwar über einen Speed von 54Mbit (VDSL+), kann aber leider noch nicht in allen Regionen Angeboten werden.
Für die meisten Nutzer ist auch der Tatbestand unerwünscht, das man bei den Anbieter nur noch einen Anschluss mit einem 2 Jahresvertrag erhält. Was im Handybereich alltäglich ist, scheint für viele Nutzer nicht zufriedenstellend zu sein, da sie sich einige nicht so eine lange zeit festlegen möchten. Nur die beiden Netzprovider Alice und Congstar haben einen Verrag der an keine lange Laufzeit gebunden sind. Die Einrichtungskosten und bestellter Hardware wird hier jedoch dem Neukunden weiter in Rechnung gestellt. Hier sind die Gebühren in jedem Falle zu einberechnen.
Mobiles Internet als Alternative
Aber auch das mobile Internet bereitet DSL erhebliche Probleme. Im Gegensatz zum kabelgebundenen Zugang ist eine sehr schnelle Evolution im Bereich UMTS festzustellen. Ursprünglich war UMTS mit einem Surfspeed von 384 Kbit/s konzipiert worden. Diese sollte für Email, Surfen und Videotelefonie sowie auch für Mobiltelefonie ausreichen. Allerdings hat sich das Netzseit dem Launch von UMTS im Jahre 2001 wesentlich verändert. Aus diesem Grund musste hier wiederholt optimiert werden. Aus diesem Tatbestand wurde das Entwickelt, welches jetzt unter HSDPA vermarktet wird. Im moment können die schnellsten HSDPA Netzbetreiber eine Geschwindigkeit von maximal 14,4 Mib/s liefern. Das ist vergleichbar mit der Surf-Geschwindigkeit von 10000er DSL. Für viele User ist das absolut genuegend.
Der Zugang zum mobilen WWW ist von überall aus zu realisieren, da man auf keine feste Installation angewiesen ist. Die meisten User nutzen einen USB Surf Stick um ins Netz zu gehen. Als Anschluss wird nur ein unbelegter USB Steckplatz gebraucht. Somit ist quasi jeder Rechner geeignet. Allerdings kann man auch von den Providern UMTS Router für den stationären Einsatz, oder auch die bekannten PCMCIA Module bestellen.
Selbst die Preise für eine HSDPA Flatrate ist Salonfähig geworden und liegen in dem Rahmen von einen üblichen DSL Paket. Aktuell ab 20€ im Kalendermonat kann man drahtlos ins Netz gehen. Die Laufzeit eines solchen Kontrakts liegt bei 2 Jahre. Es gibt jedoch auch einige UMTS Anbieter die ein attraktives Prepaid-Pakte für ihre Neukunden im Angebot haben. Damit besteht die Möglichkeit, zum identischen Betrag, auch ohne Vertragsbindung das mobile Internet zu gebrauchen.
Fazit:
Durch die aktuelle Evolution wird Breitband, kurz über lang, vollständig den breiten Markt verlassen. Die Zukunft gehört dem drahtlosen Zugang über HSDPA, UMTS oder ab 2010 auch Long Term Evolution (LTE) welches mit mehr als 100 Mbit/s angeboten werden wird. Wer heute noch Breitband benötigt, der sollte sich genau überlegen wie lange er sich erneut Da auch die DSL Verträge 2 Jahre Mindestlaufzeit haben, muss man sich überlegen ob man hier erneut Verlängern bzw. erneut Abschlissen sollte. Denn in 2 Jahren hat sich das mobile Netz verändert.
Über UMTS Videos bei Youtube hochladen
Wenn man eine UMTS Flatrate hat ist dies meistens keine wirkliche Flatrate, denn das Volumen ist bei den meisten Anbietern beschränkt. So bieten einige Anbieter nur 1 Gigabyte an, somit muss man aufpassen welche großen Daten man im Internet bewegt.
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HSDPA und HSDPA+
Was ist HSDPA
Mit Erfindung und Einführung von UMTS und anderen leistungsstarken Technologien, wurde auch der Startschuss für HSDPA abgegeben. Die Abkürzung steht für High Speed Downlink Packet Access und birgt, wie der Name schon sagt, eine schnelle Datenverbindung zwischen dem Festnetz und mobilen Einwahlpunkten, wie zum Beispiel dem Handy oder einem Organizer. Dieses Protokoll bietet erstmals die Möglichkeit DSL-Ähnliche Geschwindigkeit im Mobilfunknetz zu erzeugen. HSDPA gibt es standardmäßig in drei verschiedenen Stufen. 3,6Mbit/sec, 7,2Mbit/sec und 14Mbit die Sekunde. Je nach Bedarf kann der Nutzer sich eine Leitung mit der benötigten Bandbreite zulegen. Das 2006 / 07 eingeführte Protokoll hat den Markt stark aufgewühlt. Das wachsende Angebot an mobiler Multimedia sorgt dafür, dass der Wettbewerb um immer schnellere Datenverbindungen stets und hart umkämpft ist. In einer Zeit in der Multimedia schon lange kein Fall mehr für einen PC sind, sondern auch auf Handys, Navis und andere Geräten eingesetzt werden kann, nimmt die Bedeutung wachsender Bandbreite täglich zu. HSDPA bietet erstmal die geforderte Bandbreite für die neuen Web2.0-Anwendungen auf dem Handy.
HSDPA+
Wie die Abkürzung schon sagt, handelt es sich um eine Weiterentwicklung der HSDPA-Technologie. Die seit 2009 erstmals von O² angebotene Variante des Breitbandprotokolls schafft bis zu 28Mbit die Sekunde und wird wohl der neue Wegbereiter für die immer aufwendigeren Anwendungen und für hochauflösende Wiedergabeformate gerade bei mobilen Geräten. Der leistungsstarke Upload von 5,7Mbit/sec ist ein zusätzlicher Bonus. Nicht erst seit Streaming-Seiten wie Youtube, Myvideo oder Clipfisch auf dem Handy darstellbar sind, werden auch immer höhere Anforderungen an die Netzbetreiber gefordert. Immer schnellere und latenzfreieres Internetverbindungen werden gefordert. Auch für PC-Anwender oder Nutzer von anderen anspruchsvollen Geräten mit Breitbandanschlüssen, wie der Playstation3, XboX360 oder Wii, werden die mobilen Datenraten interessant. Je nachdem wie sich die Preise entwickeln, wird sicher der ein oder andere Nutzer von einer lokalen Flatrate, auf eine mit HSDPA / HSDPA+ umsteigen. Mit zunehmend fallenden Latenzzeiten ist HSDPA+ auch im Bereich des Onlinegaming ein spannendes Thema. Viele Spieler haben großes Interesse daran, mobil mit ihrem Laptop auf die zuverlässige Geschwindigkeit des Internets bauen zu können und das Ganze ohne die Einschränkungen in Reichweite und Qualität. Knotenpunkte wie Hotspots werden mit diesen Technologien überflüssig. Durch das wachsende Angebot an Inhalten, steigt auch automatisch die Nachfrage der Kunden. Die Geschichte von HSDPA / HSDPA+ und anderer Breitbandverbindungen ist also noch lange nicht zu ende geschrieben.
HSDPA ab sofort mit 14,4 Mbit/s von Vodafon
Wie der Netzbetreiber Vodafone bekannt gegen hat, beschleunigt dieser das HSDPA Netz auf bis zu 14,4 Mbit (14400 Kbit/s). Dieser Surfspeed ist allerdings nur an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen oder auch Flughäfen zu empfangen. Hier sollen die verfügbaren Hotspots etwas Entlastung erfahren. Wer diese Geschwindigkeit nutzen möchte, sollte unbedingt überprüfen ob hier neuer Hardware angeschafft werden muss. Nicht jeder HSDPA Stick oder PCMCIA Karte unterstützt die 14,4Mbit/s.
Da die meisten Highspeed HSDPA Zugänge bei Vodafone mit einem 2 Jahres-Vertrag abgeschlossen wurden wäre es möglich, dass hier die nötige Aufrüstung aus eigener Tasche bezahlt werden muss. Hier sollte man speziell den Vodafone-Händler oder auch die Hotline des Netzbetreibers bemühen um hier Auskunft zu erteilen.
Es bleibt, für alle HSDPA Nutzer, zu hoffen, das Vodafone sein Mobilfunknetz weiterhin mit dieser Geschwindigkeit ausbaut. Denn nur so besteht die Möglichkeit, das sich HSDPA als DSL Ersatz endgültig durchsetzen wird.
Des Weiteren gab Vodafone bekannt, das im gesamten 3G (3. Generation – UMTS, HSDPA und auch LTE) jetzt das surfen mit mindestens 3,6 Mbit/s möglich ist. Das Düsseldorfer Unternehmen ergänzt diese Aussage noch mit der Feststellung, das bereits in vielen deutschen Städten das mobile Internet im HSDPA – Speed von 7,2 Mbit/s verfügbar sei. Der Upload soll mittels HSUPA auf 3 Mbit/s angewachsen sein. Das entspricht im Uploadverfahren einer DSL 6000 Leitung – im Bereich des Uploads wird dieser Speed sogar noch bei weitem übertroffen. Somit ist die Netzabdeckung von Vodafone ein gutes Stück vorangekommen.
Vodafone verfügt, nach eigenen Angaben, über das leistungsstärkste Mobilfunknetz in Deutschland. Ferne soll dieser Netzanbieter die beste Verfügbarkeit in Deutschland anbieten können. So der Pressesprecher des Unternehmens
UMTS Flatrate
UMTS wird beworben mit Internet wo immer Sie wollen. Dies trifft zum Größten Teil zu, es kommt nur darauf an, welches Netz benutzt wird und wie gut dieses ausgebaut ist.
Anbieter die auf das D1 Netzt setzen haben hierbei einen kleinen Vorteil gegenüber dem D2 Netz. In den Größeren Städten macht die Wahl des Netzes normalerweise nichts aus. Auf dem Land kann es da etwas anders aussehen. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Verfügbarkeit in Ihrem Umgebungsradius zu testen. Zum ersten nachfragen beim Händler und zum zweiten, einen UMTS Stick eines Bekannten auszuborgen und es selbst zu versuchen. Bei den meisten Karten oder Sticks wird beim einwählen angezeigt, ob es im UMTS oder einen anderen Netz sich einwählt.
Bei den Flatrates im UMTS Netz ist auf die Übertragungsgrenze zu achten, auf den Preis der Hardware und auf eventuelle Vertragverlängerungen. Bei der Hardware können Preise zwischen 0,00 Euro und 99,00 Euro auftreten, je nach Anbieter und Vertragslaufzeit. Bei Verträgen über 24 Monate hat O2 die Nase vorn, normal kostet der Vertrag 21,95 Euro pro Monat, bei Online Abschluß und die Hardware kostet nur 1 Euro. Die Beschränkung der Datenmenge ist auf 5 GB gesetzt. Bei mehr Daten wird kein Extrageld fällig, sondern die Geschwindigkeit wird auf GPRS verringert. Die normale Geschwindigkeit beträgt 7,2 Mbits/s wird dann auf 54 Kbits/s verringert. Die 7,2 Mbits/s werden aber selten erreicht, realistischer sind 3,6 Mbits/s.
Der Stick, also die Harware funktioniert im D1 Netz und hat somit eine Netzabdeckung vonn 99,9 %. Im Vergleich zum DSL ist UMTS meist Vergleichbar, wenn es verfügbar ist. In Gebieten wo die Netzabdeckung nicht so gut ist hat eindeutig DSL die Nase vorn. Der Vergleich ist aber eher Objektiv, da es mehrere DSL Geschwindigkeiten gibt, 16.000er Leitungen sind ebenfalls nur in größeren Städten verfügbar. In vielen Städten sind eher 6.000er Leitungen verlegt.
Vielsurfer sollten auf das Datenvolumen achten und selbstverständlich auf die Verfügbarkeit. Für Wenigsurfer oder Menschen die nur ab und zu ihre E-Mail checken wollen, gibt es auch UMTS als Pre Paid Version. PCs die immer am selben Ort stehen, brauchen UMTS eher nicht, da die Empfangsqualität in geschlossenen Räumen niedriger ist, als im Freien. Für diese PCs sind höhere DSL Geschwindigkeiten besser. Wer gern mal im Freien seinen Laptop benutzen möchte und Internet braucht, ist mit UMTS Flatrates gut beraten. Fazit ist, es gibt gute Angebote, der einzelnen Anbieter. Jeder sollte nach seinem Surfverhalten nach einem passenden Angebot Ausschau halten.


