HSDPA und HSDPA+
Was ist HSDPA
Mit Erfindung und Einführung von UMTS und anderen leistungsstarken Technologien, wurde auch der Startschuss für HSDPA abgegeben. Die Abkürzung steht für High Speed Downlink Packet Access und birgt, wie der Name schon sagt, eine schnelle Datenverbindung zwischen dem Festnetz und mobilen Einwahlpunkten, wie zum Beispiel dem Handy oder einem Organizer. Dieses Protokoll bietet erstmals die Möglichkeit DSL-Ähnliche Geschwindigkeit im Mobilfunknetz zu erzeugen. HSDPA gibt es standardmäßig in drei verschiedenen Stufen. 3,6Mbit/sec, 7,2Mbit/sec und 14Mbit die Sekunde. Je nach Bedarf kann der Nutzer sich eine Leitung mit der benötigten Bandbreite zulegen. Das 2006 / 07 eingeführte Protokoll hat den Markt stark aufgewühlt. Das wachsende Angebot an mobiler Multimedia wie Hotspot, HSDPA Handy etc, sorgt dafür, dass der Wettbewerb um immer schnellere Datenverbindungen (wie LTE) stets und hart umkämpft ist. In einer Zeit in der Multimedia schon lange kein Fall mehr für einen PC sind, sondern auch auf Handys, Navis und andere Geräten eingesetzt werden kann, nimmt die Bedeutung wachsender Bandbreite täglich zu. HSDPA bietet erstmal die geforderte Bandbreite für die neuen Web2.0-Anwendungen auf dem Handy.
HSDPA+
Wie die Abkürzung schon sagt, handelt es sich um eine Weiterentwicklung der HSDPA-Technologie. Die seit 2009 erstmals von O² angebotene Variante des Breitbandprotokolls schafft bis zu 28Mbit die Sekunde und wird wohl der neue Wegbereiter für die immer aufwendigeren Anwendungen und für hochauflösende Wiedergabeformate gerade bei mobilen Geräten. Der leistungsstarke Upload von 5,7Mbit/sec ist ein zusätzlicher Bonus. Nicht erst seit Streaming-Seiten wie Youtube, Myvideo oder Clipfisch auf dem Handy darstellbar sind, werden auch immer höhere Anforderungen an die Netzbetreiber gefordert. Immer schnellere und latenzfreieres Internetverbindungen werden gefordert. Auch für PC-Anwender oder Nutzer von anderen anspruchsvollen Geräten mit Breitbandanschlüssen, wie der Playstation3, XboX360 oder Wii, werden die mobilen Datenraten interessant. Je nachdem wie sich die Preise entwickeln, wird sicher der ein oder andere Nutzer von einer lokalen Flatrate, auf eine mit HSDPA / HSDPA+ umsteigen. Mit zunehmend fallenden Latenzzeiten ist HSDPA+ auch im Bereich des Onlinegaming ein spannendes Thema. Viele Spieler haben großes Interesse daran, mobil mit ihrem Laptop auf die zuverlässige Geschwindigkeit des Internets bauen zu können und das Ganze ohne die Einschränkungen in Reichweite und Qualität. Knotenpunkte wie Hotspots werden mit diesen Technologien überflüssig. Durch das wachsende Angebot an Inhalten, steigt auch automatisch die Nachfrage der Kunden. Die Geschichte von HSDPA / HSDPA+ und anderer Breitbandverbindungen ist also noch lange nicht zu ende geschrieben.
HSDPA ab sofort mit 14,4 Mbit/s von Vodafon
Wie der Netzbetreiber Vodafone bekannt gegen hat, beschleunigt dieser das HSDPA Netz auf bis zu 14,4 Mbit (14400 Kbit/s). Dieser Surfspeed ist allerdings nur an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen oder auch Flughäfen zu empfangen. Hier sollen die verfügbaren Hotspots etwas Entlastung erfahren. Wer diese Geschwindigkeit nutzen möchte, sollte unbedingt überprüfen ob hier neuer Hardware angeschafft werden muss. Nicht jeder HSDPA Stick oder PCMCIA Karte unterstützt die 14,4Mbit/s.
Die Vetragslaufzeit von Vodafone beträgt in den meisten Fällen 24 Monate. Möchte man seinen Highspeed Internet Zugang auf HSDPA-Interent aufrüsten, muss man dies meist aus eigener TAsche bezahlen. Hier sollte man speziell den Vodafone-Händler oder auch die Hotline des Netzbetreibers bemühen um hier Auskunft zu erteilen.
Es bleibt, für alle HSDPA Nutzer, zu hoffen, das Vodafone sein Mobilfunknetz weiterhin mit dieser Geschwindigkeit ausbaut. Denn nur so besteht die Möglichkeit, das sich HSDPA als DSL Ersatz endgültig durchsetzen wird.
Des Weiteren gab Vodafone bekannt, das im gesamten 3G (3. Generation – UMTS, HSDPA und auch LTE) jetzt das surfen mit mindestens 3,6 Mbit/s möglich ist. Das Düsseldorfer Unternehmen ergänzt diese Aussage noch mit der Feststellung, das bereits in vielen deutschen Städten das mobile Internet im HSDPA – Speed von 7,2 Mbit/s verfügbar sei. Der Upload soll mittels HSUPA auf 3 Mbit/s angewachsen sein. Das entspricht im Uploadverfahren einer DSL 6000 Leitung – im Bereich des Uploads wird dieser Speed sogar noch bei weitem übertroffen. Somit ist die Netzabdeckung von Vodafone ein gutes Stück vorangekommen.
Vodafone verfügt, nach eigenen Angaben, über das leistungsstärkste Mobilfunknetz in Deutschland. Ferne soll dieser Netzanbieter die beste Verfügbarkeit in Deutschland anbieten können. So der Pressesprecher des Unternehmens

